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Preise & Projekte

Vermittler- und Plattformgebührenrechner

Plattformen und Vermittler nehmen einen Anteil. Dieser Rechner zeigt, was davon übrig bleibt und welchen Preis du brauchst, um trotzdem deinen Zielbetrag zu erreichen.

Deine Angaben

Was der Kunde zahlt, netto.

Anteil, den Plattform oder Vermittler einbehält.

Das bleibt bei dir

8.500 €

effektiver Stundenwert77,27 €/h

Von 10.000 € Projektpreis gehen 1.500 € an Gebühren ab – 15 % des Preises. Bei dir ankommen 8.500 €, bei 110 h Aufwand also 77,27 € pro Stunde statt 90,91 €.

Gebühren insgesamt
1.500 €
Anteil für dich
85 %
Nötiger Preis für dein Ziel
11.765 €

damit 10.000 € ankommen

Nötiger Aufschlag
18 %

auf deinen Zielbetrag

  • Für deinen Zielbetrag brauchst du 18 % mehr Preis

    Eine Provision von 15 % bedeutet nicht, dass ein Aufschlag von 15 % genügt. Die Gebühr greift auf den höheren Preis zu, also wächst sie mit. Dieser Unterschied wird beim Kalkulieren regelmäßig übersehen.

  • Dein Stundenwert sinkt um 13,64 €

    Auf dem Papier arbeitest du für 90,91 €, tatsächlich für 77,27 €. Ob das in Ordnung ist, hängt davon ab, was die Vermittlung dir abnimmt: Akquise, Vertragsabwicklung und Zahlungsausfallrisiko haben einen Wert.

Aufteilung des Projektpreises

Projektpreis
10.000 €
Provision 15 %
1.500 €
Gebühren insgesamt
1.500 €
Für dich
8.500 €

Welcher Preis trägt deinen Zielbetrag?

Zielbetrag
10.000 €
Fixe Gebühr
0 €
Teilen durch 85,0 %
11.765 €

Der Aufschlag ist immer größer als der Gebührensatz: Bei 15 Prozent Provision brauchst du rund 17,6 Prozent mehr Preis, nicht 15.

Was bei anderen Provisionssätzen bleibt

Derselbe Projektpreis, andere Vermittlungskonditionen.

  • 0 %

    Für dich
    10.000 €
    Anteil
    100 %
  • 5 %

    Für dich
    9.500 €
    Anteil
    95 %
  • 10 %

    Für dich
    9.000 €
    Anteil
    90 %
  • 15 %

    Für dich
    8.500 €
    Anteil
    85 %
  • 20 %

    Für dich
    8.000 €
    Anteil
    80 %

Wie wird das berechnet?

Prozentuale Gebühren beziehen sich auf den Projektpreis. Für die Umkehrrechnung wird deshalb nicht der Gebührensatz aufgeschlagen, sondern durch den verbleibenden Anteil geteilt.

Formeln

Provision
Projektpreis × Provisionssatz
Zahlungsgebühr
Projektpreis × Zahlungsgebührensatz
Für dich
Projektpreis − Provision − Zahlungsgebühr − fixe Gebühr
Nötiger Preis für einen Zielbetrag
(Zielbetrag + fixe Gebühr) ÷ (1 − Provisionssatz − Zahlungsgebührensatz)

Bei 15 % Provision: Zielbetrag ÷ 0,85, also ein Aufschlag von rund 17,6 %.

Effektiver Stundenwert
Betrag für dich ÷ aufgewendete Stunden

Deine Annahmen

  • Projektpreis 10.000 € netto
  • Provision 15 %, Zahlungsgebühr 0 %, fixe Gebühr 0 €

Rundung

  • Beträge in ganzen Cent.
  • Der nötige Preis wird auf volle Euro aufgerundet, damit dein Zielbetrag sicher erreicht wird.

Was dieser Rechner nicht abbildet

  • Umsatzsteuerliche Besonderheiten bei Vermittlungsleistungen sind nicht abgebildet – je nach Modell rechnet die Plattform gegenüber dem Kunden ab, nicht du.
  • Staffelprovisionen, die mit dem Auftragsvolumen sinken, werden nicht berücksichtigt. Rechne in diesem Fall mit dem Mischsatz.

Das bleibt bei dir

8.500 €

Der Aufschlag ist immer größer als die Gebühr

Wer 15 Prozent Provision zahlt und deshalb 15 Prozent aufschlägt, landet zu niedrig. Der höhere Preis erhöht auch die Provision. Richtig ist die Division: Zielbetrag geteilt durch 0,85 – das sind rund 17,6 Prozent mehr.

Bei 25 Prozent Provision werden daraus schon 33 Prozent Aufschlag. Je höher die Gebühr, desto größer die Lücke zwischen gefühltem und nötigem Aufschlag.

Gebühren sind nicht automatisch schlecht

Eine Vermittlung nimmt dir Arbeit ab: Sie bringt Anfragen, prüft Kunden, wickelt Verträge ab und trägt oft das Zahlungsausfallrisiko. Das hat einen Wert, der sich in Akquisestunden messen lässt.

Die Frage ist deshalb nicht, ob 15 Prozent viel sind, sondern was es dich kosten würde, denselben Auftrag selbst zu gewinnen – inklusive der Stunden, die du dafür nicht abrechnest.

Beispielrechnung

Ein Projekt über 10.000 € wird über eine Plattform mit 15 Prozent Provision vermittelt, der Aufwand beträgt 110 Stunden.

Provision
10.000 € × 15 % = 1.500 €
Für dich
8.500 €
Effektiver Stundenwert
8.500 € ÷ 110 h = 77,27 €/h
Nominal wären es
10.000 € ÷ 110 h = 90,91 €/h
Für 10.000 € netto nötig
10.000 € ÷ 0,85 = 11.765 €

Die Provision kostet 13,64 € pro Arbeitsstunde. Ob sich das lohnt, entscheidet sich daran, wie viele Akquisestunden du dafür sparst.

Häufige Fragen

Kann ich die Provision einfach auf den Preis aufschlagen?
Rechnerisch ja, über die Division durch den verbleibenden Anteil. Ob der Markt den höheren Preis trägt, ist eine andere Frage. Auf Plattformen mit transparenten Preisen sieht der Kunde nur deinen Gesamtpreis.
Sind Vermittlungsgebühren Betriebsausgaben?
Ja, sie mindern deinen Gewinn. Je nach Vertragsmodell rechnet die Plattform allerdings selbst gegenüber dem Kunden ab – dann ist dein Umsatz von vornherein der Nettobetrag. Wie es in deinem Fall läuft, steht im Vermittlungsvertrag.
Was ist mit Zahlungsgebühren?
Kreditkarten- und Zahlungsdienstleistergebühren liegen meist zwischen 1,5 und 3,5 Prozent, bei Auslandszahlungen kommt eine Währungsumrechnung dazu. Bei kleinen Beträgen fällt die fixe Gebühr stärker ins Gewicht als der Prozentsatz.
Lohnt sich eine Plattform langfristig?
Solange sie Kunden bringt, die du selbst nicht gewinnen würdest, ja. Problematisch wird es, wenn du über Jahre Bestandskunden über die Plattform abrechnest und dauerhaft Provision auf eine Beziehung zahlst, die längst direkt besteht.

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