Grundlagen
Monats- und Jahresumsatzrechner
Der Umsatz eines Jahres steht und fällt mit zwei Zahlen, die selten zusammen betrachtet werden: wie viele Tage du überhaupt hast und wie viele davon auf einer Rechnung landen.
Deine Angaben
Realistischer Jahresumsatz
113.160 €
pro Monat9.430 €
Von 250 Tage möglichen Arbeitstagen bleiben nach Urlaub und Projektlücken 205 Tage. Bei 75 % Auslastung rechnest du 154 Tage ab – das ergibt 113.160 € im Jahr, also 9.430 € im Monat.
- Verfügbare Tage
- 205 Tage
- Abgerechnete Tage
- 154 Tage
- Abgerechnete Stunden
- 1.230 h
- Effektiver Tagessatz
- 736 €
45 Tage fallen weg
Zwischen 60 und 90 Prozent Auslastung liegen 45.264 €
Die Auslastung ist der stärkste Hebel auf deinen Umsatz – stärker als jede Preiserhöhung um ein paar Euro. Gleichzeitig ist sie der Wert, den man am wenigsten direkt steuern kann.
Dein Umsatzziel liegt innerhalb deiner geplanten Auslastung
Für 100.000 € genügen 66 % Auslastung – du planst mit 75 %.
Von den Arbeitstagen zum abgerechneten Umsatz
- Mögliche Arbeitstage
- 250 Tage
- Urlaub
- 30 Tage
- Tage ohne Projekt
- 15 Tage
- Verfügbare Tage
- 205 Tage
- Auslastung
- 75 %
- Abgerechnete Tage
- 154 Tage
- Tagessatz
- 736 €
- Jahresumsatz
- 113.160 €
Umkehrrechnung: 100.000 € erreichen
- Umsatzziel
- 100.000 €
- Dafür nötige Projekttage
- 136 Tage
- Nötige Auslastung
- 66 %
Mit deiner verfügbaren Zeit erreichbar.
Jahresumsatz nach Auslastung
Der Umsatz wächst linear mit der Auslastung – deine Fixkosten bleiben dabei gleich.
60 %
70 %
80 %
90 %
Werte als Tabelle anzeigen
| 60 % | 90.528 € |
|---|---|
| 70 % | 105.616 € |
| 80 % | 120.704 € |
| 90 % | 135.792 € |
Umsatz bei unterschiedlicher Auslastung
Dieselben verfügbaren Tage, andere Auslastung. Zwischen 60 und 90 Prozent liegen keine zehn Prozent Unterschied, sondern die Hälfte deines Gewinns.
60 %
- Projekttage
- 123 Tage
- Jahresumsatz
- 90.528 €
- Pro Monat
- 7.544 €
70 %
- Projekttage
- 144 Tage
- Jahresumsatz
- 105.616 €
- Pro Monat
- 8.801 €
80 %
- Projekttage
- 164 Tage
- Jahresumsatz
- 120.704 €
- Pro Monat
- 10.059 €
90 %
- Projekttage
- 185 Tage
- Jahresumsatz
- 135.792 €
- Pro Monat
- 11.316 €
Damit weiterrechnen
Deine Werte werden in den nächsten Rechner übernommen – du kannst sie dort jederzeit ändern.
- Rechner öffnen
Was nach Kosten übrig bleibt
Betriebskosten abziehen und die Marge sehen.
- Rechner öffnen
Was privat davon ankommt
Steuern, Versicherungen und Vorsorge abziehen.
- Rechner öffnen
Arbeitstage genau bestimmen
Mit den Feiertagen deines Bundeslands rechnen.
- Rechner öffnen
Was dein Urlaub kostet
Entgangener Umsatz und nötige Rücklage.
Wie wird das berechnet?
Der Umsatz ergibt sich aus drei Größen: dem Satz, den verfügbaren Tagen und dem Anteil davon, den du abrechnest. Der Rechner hält diese Größen getrennt, damit sichtbar bleibt, welche davon du beeinflussen kannst.
Formeln
- Verfügbare Tage
- mögliche Arbeitstage − Urlaub − Tage ohne Projekt
- Abgerechnete Tage
- verfügbare Tage × Auslastung
- Jahresumsatz
- abgerechnete Tage × Tagessatz
- Monatsumsatz
- Jahresumsatz ÷ 12
- Nötige Auslastung für ein Umsatzziel
- (Umsatzziel ÷ Tagessatz) ÷ verfügbare Tage
Deine Annahmen
- 736 € Tagessatz bei 8,0 h pro Tag
- 250 Tage mögliche Arbeitstage, 30 Tage Urlaub, 15 Tage Leerlauf
- Alle Beträge netto, ohne Umsatzsteuer und ohne Abzug von Betriebskosten
Rundung
- Tage werden als Dezimalwerte geführt; angezeigt wird kaufmännisch gerundet.
- Beträge werden intern in ganzen Cent geführt.
Was dieser Rechner nicht abbildet
- Betriebskosten, Steuern und Versicherungen sind nicht enthalten – der Rechner zeigt Umsatz, nicht Gewinn.
- Krankheitstage sind nicht separat abgebildet. Wenn du sie einplanen willst, zieh sie von den möglichen Arbeitstagen ab.
Realistischer Jahresumsatz
113.160 €
Warum der Jahresumsatz fast immer niedriger ausfällt als geplant
Die naheliegende Rechnung lautet: Tagessatz mal 220 Arbeitstage. Sie stimmt nie. Zwischen den 220 Tagen und dem, was tatsächlich abgerechnet wird, liegen Urlaub, Weiterbildung, Akquise, Angebotsphasen und die Tage, an denen ein Projekt bereits beendet und das nächste noch nicht gestartet ist.
Diese Lücken sind kein Planungsfehler, sondern der Normalfall selbstständiger Arbeit. Wer sie einkalkuliert, kommt zu einem Umsatz, an dem sich Preise, Rücklagen und Entnahmen ausrichten lassen.
Die Umkehrrechnung ist oft die nützlichere Richtung
Statt zu fragen, was bei deiner Auslastung herauskommt, kannst du fragen: Welche Auslastung brauche ich für mein Ziel? Liegt die Antwort bei 95 Prozent, ist das Ziel mit diesem Satz nicht erreichbar – unabhängig davon, wie viel du arbeitest.
Das ist häufig der Moment, in dem eine Preiserhöhung greifbarer wird als jede Motivationsübung.
Beispielrechnung
Ein Designer rechnet mit 736 € Tagessatz, 250 möglichen Arbeitstagen, 30 Tagen Urlaub und 15 Tagen Leerlauf.
- Verfügbare Tage
- 250 − 30 − 15 = 205 Tage
- Bei 75 % Auslastung
- 205 × 75 % = 154 Projekttage
- Jahresumsatz
- 154 × 736 € = 113.160 €
- Für 100.000 € nötig
- 136 Projekttage, also 66 % Auslastung
Sein Ziel liegt innerhalb der geplanten Auslastung. Fällt sie auf 60 Prozent, sind es nur noch 90.500 € – und das Ziel ist verfehlt, ohne dass er einen Tag weniger gearbeitet hätte.
Häufige Fragen
- Was zählt als Auslastung?
- Der Anteil deiner verfügbaren Tage, der auf einer Rechnung landet. Tage, an denen du akquirierst, Buchhaltung machst oder an eigenen Projekten arbeitest, zählen nicht dazu – auch wenn du an ihnen gearbeitet hast.
- Soll ich Urlaub und Projektlücken getrennt eintragen?
- Ja. Urlaub planst du selbst und kannst ihn verschieben. Projektlücken entstehen durch den Markt. Getrennt betrachtet siehst du, welcher Teil deiner Kapazität wirklich in deiner Hand liegt.
- Ist der Umsatz netto oder brutto?
- Netto, also ohne Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer ist ein durchlaufender Posten und gehört nicht in die Umsatzplanung.
- Warum rechnet der Rechner mit Tagessätzen, auch wenn ich einen Stundensatz eingebe?
- Weil Kapazität in Tagen gedacht wird. Dein Stundensatz wird mit den Stunden pro Arbeitstag zu einem Tagessatz umgerechnet; beide Werte stehen im Ergebnis.
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Grundlagen
- StundensatzWelchen Stundensatz musst du verlangen?160 Arbeitstage, 80 % Auslastung, 88.320 € Ziel → 92 €/h
- TagessatzWas bedeutet dein Stundensatz als Tagessatz – und umgekehrt?92 €/h bei 8 h → 736 € Tagessatz
- UmsatzsteuerWie viel Umsatzsteuer steckt in deiner Rechnung?5.000 € netto → 950 € USt → 5.950 € brutto
- GewinnWas bleibt nach allen Betriebskosten übrig?120.000 € Umsatz, 34.000 € Kosten → 71,7 % Marge