Grundlagen
Tagessatzrechner für Freelancer
Viele Auftraggeber denken in Tagessätzen, viele Freelancer in Stundensätzen. Dieser Rechner übersetzt in beide Richtungen und zeigt, welchen Umsatz die geplanten Projekttage ergeben.
Deine Angaben
Dein Tagessatz
736 €/Tag
Stundensatz92 €/h
92 € pro Stunde ergeben bei 8,0 h pro Projekttag einen Tagessatz von 736 €.
- Umsatz pro Monat
- 11.040 €
- Umsatz pro Jahr
- 117.760 €
- Stunden pro Projekttag
- 8,0 h
- Abgerechnete Stunden im Jahr
- 1.280 h
bei 15 Projekttagen
bei 160 Projekttagen
Ein Projekttag ist keine feste Größe
Manche Kunden rechnen mit 8 Stunden, andere erwarten stillschweigend 10. Wer denselben Tagessatz nennt, verdient im zweiten Fall 20 Prozent weniger pro Stunde. Halte die Stundenzahl pro Tag im Angebot fest.
Tagessätze verhandeln sich anders als Stundensätze
Ein Tagessatz wirkt als eine Zahl und lädt seltener zum Herunterrechnen einzelner Positionen ein. Der Nachteil: Halbe Tage und kurze Einsätze fallen hinten runter. Lege fest, ab wann ein angefangener Tag voll zählt.
Umrechnung
- Stundensatz
- 92 €/h
- Stunden pro Projekttag
- 8,0 h
- Tagessatz
- 736 €
Daraus folgender Umsatz
- 15 Projekttage im Monat
- 11.040 €
- 160 Projekttage im Jahr
- 117.760 €
Netto, ohne Umsatzsteuer und ohne Abzug von Betriebskosten.
Derselbe Satz, andere Tageslänge
So verändert sich dein Tagessatz, wenn ein Projekttag mehr oder weniger Stunden umfasst.
6 h
- Tagessatz
- 552 €
- Stundensatz
- 92 €/h
7 h
- Tagessatz
- 644 €
- Stundensatz
- 92 €/h
8 h
- Tagessatz
- 736 €
- Stundensatz
- 92 €/h
9 h
- Tagessatz
- 828 €
- Stundensatz
- 92 €/h
10 h
- Tagessatz
- 920 €
- Stundensatz
- 92 €/h
Damit weiterrechnen
Deine Werte werden in den nächsten Rechner übernommen – du kannst sie dort jederzeit ändern.
- Rechner öffnen
Prüfen, ob der Satz deine Kosten deckt
Vom Jahresziel zurück auf den nötigen Stundensatz.
- Rechner öffnen
Jahresumsatz mit Auslastung rechnen
Was mit Urlaub, Feiertagen und Projektlücken übrig bleibt.
- Rechner öffnen
Budget in Projekttage übersetzen
Wie viel Leistung in ein genanntes Budget passt.
Wie wird das berechnet?
Stundensatz und Tagessatz sind über die Stunden pro Projekttag miteinander verbunden. Der Rechner macht diese Verbindung sichtbar und zeigt, was bei einer anderen Tageslänge passiert.
Formeln
- Tagessatz
- Stundensatz × Stunden pro Projekttag
- Stundensatz
- Tagessatz ÷ Stunden pro Projekttag
- Monatsumsatz
- Tagessatz × Projekttage pro Monat
- Jahresumsatz
- Tagessatz × Projekttage pro Jahr
Deine Annahmen
- 8,0 h je Projekttag
- 160 abgerechnete Projekttage im Jahr
- Alle Beträge netto, ohne Umsatzsteuer
Rundung
- Beträge werden in ganzen Cent geführt und erst zur Anzeige gerundet.
- Angefangene Projekttage werden nicht automatisch aufgerundet – lege das vertraglich fest.
Was dieser Rechner nicht abbildet
- Reisezeiten, Rüstzeiten und Bereitschaft sind nicht enthalten. Wenn sie regelmäßig anfallen, gehören sie in die Kalkulation.
- Der Rechner sagt nichts darüber, ob der Satz deine Kosten deckt – dafür ist der Stundensatzrechner zuständig.
Dein Tagessatz
736 €/Tag
Die Stundenzahl pro Tag ist der eigentliche Verhandlungspunkt
Ein Tagessatz von 800 € klingt zunächst eindeutig. Ob dahinter 8 oder 10 Stunden stecken, entscheidet aber über 100 € oder 80 € pro Stunde. Diese Differenz fällt erst auf, wenn das Projekt läuft und die Tage länger werden.
Schreibe deshalb in Angebot und Vertrag, wie viele Stunden ein Projekttag umfasst und wie Mehrstunden abgerechnet werden. Das ist keine Kleinlichkeit, sondern die Grundlage dafür, dass beide Seiten dieselbe Zahl meinen.
Wann sich ein Tagessatz lohnt
Tagessätze passen zu Projekten, in denen du längere zusammenhängende Zeit arbeitest: Workshops, Sprints, Vor-Ort-Einsätze, Interimsrollen. Sie reduzieren Abrechnungsaufwand und Diskussionen über einzelne Stunden.
Bei kleinteiliger Arbeit mit vielen kurzen Einsätzen verlierst du mit Tagessätzen Geld, wenn halbe Tage als halbe Tage abgerechnet werden, die Rüstzeit aber voll anfällt. Dann ist ein Stundensatz mit Mindestabnahme die bessere Wahl.
Beispielrechnung
Ein Berater kalkuliert mit 92 € pro Stunde und rechnet einen Projekttag mit 8 Stunden.
- Tagessatz
- 92 € × 8 h = 736 €
- 15 Projekttage im Monat
- 736 € × 15 = 11.040 €
- 160 Projekttage im Jahr
- 736 € × 160 = 117.760 €
- Derselbe Tagessatz bei 10 h
- 736 € ÷ 10 h = 73,60 €/h
Zwei Stunden mehr pro Tag kosten ihn 18,40 € je Stunde – über 160 Tage sind das 29.440 € Arbeitsleistung, die er verschenkt, ohne dass sich der Preis geändert hätte.
Häufige Fragen
- Wie viele Stunden hat ein Projekttag üblicherweise?
- Am verbreitetsten sind 8 Stunden. In manchen Branchen und bei Vor-Ort-Einsätzen sind auch 10 Stunden üblich. Entscheidend ist nicht die Konvention, sondern dass die Zahl im Angebot steht.
- Wie rechne ich halbe Tage ab?
- Üblich sind 50 bis 60 Prozent des Tagessatzes. Der Aufschlag gegenüber der reinen Hälfte bildet ab, dass Vorbereitung, Anfahrt und Kontextwechsel unabhängig von der Einsatzdauer anfallen.
- Soll ich Reisezeit im Tagessatz einpreisen?
- Entweder du preist sie ein und nennst dafür einen höheren Satz, oder du rechnest sie getrennt ab – häufig zu einem reduzierten Satz. Nicht empfehlenswert ist die dritte Variante: gar nicht darüber sprechen.
- Warum ist mein Jahresumsatz niedriger als Tagessatz mal 220?
- Weil nicht jeder Arbeitstag ein abgerechneter Projekttag ist. Urlaub, Feiertage, Akquise, Verwaltung und Projektlücken reduzieren die Zahl deutlich. Der Umsatzrechner zeigt, was realistisch übrig bleibt.
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